WordPress – Unsere Nemesis

Dieser Beitrag fällt uns sehr schwer, denn er handelt von dem Wechsel von unseren eigenen Systemen zu dem professionellen CMS „WordPress“ und den damit verbundenen Gefühlen Freude und Trauer.

Aber zuerst einmal sind wir sehr verwundert darüber, dass der Umstieg auf WordPress so unkompliziert war. Das initiale Setup hat weniger Zeit in Anspruch genommen als versprochen (Auf der Website von WordPress wird einer 5-Minuten Installation angepriesen), welche bei uns knapp 3 Minuten gedauert hat.

Dafür hat das Team von WordPress schon mal ein Lob verdient.

Wordpress - Der obligatorische Erbsenzähler.
Der obligatorische Erbsenzähler.
(Quelle: pexels.com)

Vorteile durch den Wechsel zu WordPress

Nun kommen wir nach dieser kurzen Einleitung zu unseren eher gemischten Gefühlen bei dem Umstieg. Man muss dazu sagen, dass wir von einem bzw. mehreren eigenen Systemen zu dem CMS von WordPress gewechselt sind.

Die Vorteile von einem CMS zu einem eigenen System liegen für die meisten wahrscheinlich auf der Hand. Wir führen Sie hier trotzdem auf, da die Wichtigkeit der einzelnen Punkte für jeden liegen:

Unsere ganz speziellen Vorteile von WordPress

  • Externe Verantwortlichkeit für Updates
    • Der stetige Drang auf dem neusten Stand zu sein, bedeutet für ein kleines Entwicklerteam unglaublich viel Arbeit. Das können wir nun Ausklammern und ziehen uns über das CMS die aktuellste Version und sind dann fein raus.
  • Modularisierung und Plugins
    • Für uns ist es in allen unseren Produkten wichtig die Funktionalität von einer Software immer durch Module oder Plugins erweitern zu können. Warum das dann nicht auch für betriebsfremde Software als Entscheidungspunkt nehmen?
    • Es gibt einen eigenen Plugin-Store in welchem es für quasi jeden Anwendungsbereich und jedes Vorhaben das passende Plugin gibt.
  • Benutzerverwaltung
    • In WordPress können einfach neue Benutzer angelegt werden und mit entsprechenden Rechten ausgestattet werden. Das macht die Arbeit im Team unverhältnismäßig einfach. Wenn es darum geht zeitgleich an einem System zu arbeiten, dann macht es das sehr komfortabel.
  • Themes
    • Das Aussehen und die Grundfunktionalität kann in WordPress mit Themes angepasst werden. Themes stellen das Grundgerüst einer WordPress-Seite dar und können viel Arbeit sparen, da ähnlich wie bei den Modulen und Plugins viele verschiedene Themes zur Auswahl stehen und man nicht zwingend Geld ausgeben muss. Änderungen an dem aktiven Theme der WordPress-Installation können einfach und Umfangreich vorgenommen werden.

Wir sagen Abschied zu einem Teil von uns

Wordpress -
„Don’t worry“ it’s gonna‘ be alright!
(Quelle: pexels.com)

Was uns aber sehr an der Umstellung auf WordPress gehindert hat, war der Umstand das wir in unsere Systeme vorher viel Zeit investiert haben und das uns diese Projekte ans Herz gewachsen sind.

Wir haben einem Umstieg immer kritisch gegenüber gestanden. Das ging sogar so weit, dass wir einen Wechsel zu einem CMS vom Typ WordPress als eine Art Verrat an uns selbst gesehen haben. Die eigenen Produkte sind für uns eine Art von Familie und ein Teil von uns. Deswegen versuchen wir auch immer erst alles aus unseren Eigenentwicklungen rauszuholen bevor wir uns für ein Betriebsfremdes Produkt entscheiden.

Der Wechsel auf WordPress bringt uns also sehr gute Vorteile, sondern auch sehr schwerwiegende Nachteile. Trotzdem sehen wir voller Zuversicht in die Zukunft und investieren die frei werdende Energie in unsere aktuellen und zukünftigen Produkte und Konzepte.

Somit bleibt neben dem weinenden Auge auch ein lächelndes und das stimmt uns für das neue Jahr 2019 ein.

Vielen Dank für dein hoffentlich interessiertes Lesen bis hier hin. Wir wünschen dir noch einen schönen Tag und bis zum nächsten Post von uns.

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1 Kommentar zu „WordPress – Unsere Nemesis“

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